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Ästhetische Chirurgie und Begutachtung in der DAG 2/2019

News   •   Apr 26, 2019 17:00 CEST

DAG Heft 2/2019

Schön und jung sind angeblich die Attribute erfolgreicher Menschen. Optisch einnehmend und auch „im besten Alter“ noch glatt und faltenfrei wie Zwanzigjährige zu sein, bleibt als Wunschbild nicht (mehr) beschränkt auf Stars, Schauspieler und Sänger. Wir alle wollen unser Gegenüber, sei es in der realen Welt oder in jener der Social Media mit ihrer Selfie Mania, überraschen, weil wir schön oder so „gut erhalten“ sind. 

Wird das gängige Schönheitsideal – schlank, faltenfrei, sportlich – bedient, verspricht das Leben Erfolg im Privaten wie im Beruflichen. Flexibilität, Entscheidungsfreude, Kompetenz und vieles mehr wird den Schönen zugeschrieben, und schon öffnen sich ihnen Tür und Tor. 

Es verwundert also nicht, dass schönheitsmodellierende Eingriffe in unserer visuell orientierten Welt boomen wie nie zuvor. Selbst ganz junge, hübsche Frauen haben diverse Optimierungseingriffe ganz oben auf ihrer Wunschliste stehen. Über nicht erfüllte Erwartungen oder gar misslungene Eingriffe berichten Medien nur in Ausnahmefällen. 

Schönheitsbehandlungen oder -operationen werden überwiegend an gesunden Menschen vorgenommen, weswegen besondere ärztliche Sorgfalt gelten muss. Diese Überlegungen waren 2012 Grundlage der gesetzlichen Normierung Ästhetischer Behandlungen und Operationen. Der Beitrag von Renate Wagner-Kreimer in der Österreichischen Zeitschrift für das ärztliche Gutachten DAG stellt die rechtlichen Rahmenbedingungen und Voraussetzungen für derartige Eingriffe vor; Josef Thurner beleuchtet die fachärztlichen Aspekte. 

Auf Wunsch senden wir Ihnen gerne ein Freiexemplar für Ihre Berichterstattung!

Christina Wehringer, Chefredakteurin

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